Die Seen und Hochmoore des Simplonpasses sind eiszeitliche Relikte, so auch der Rotelsee. Wie archäologische Oberflächenfunde aus Pfeilspitzen am Rande des Rotelsees und am Hobschusee zeigten, wurde der Pass bereits im Neolithikum (Jungsteinzeit) während der Sommermonate von Jägergruppen aufgesucht. Die Geländehöcker am Rande der Seen dienten den Wildbeutern als Lager-und Rastplätze.
Unbeaufsichtigter Bergsee. Zutritt auf eigene Gefahr.